Bist du sexy oder creepy?

Wirkst du sexy oder creepy, wenn du auf Frauen zugehst? Oder auf fremde Menschen generell? Hier gibt es zwei grundverschiedene Herangehensweisen. Den Unterschied zu kennen, das hilft dir nicht nur mit Frauen, sondern auch bei Kundengesprächen, Bewerbungsschreiben, und überall sonst, wo du versuchst, einen fremden Menschen von dir zu überzeugen. Der eine Mensch beginnt ganz zaghaft, fast verschämt. Ist er aber erstmal drin im Gespräch, fängt er an zu klammern. Und dann lässt er nicht mehr los, und wird sogar aufdringlich und anmaßend. Dieser Mensche wirkt CREEPY. Das heißt, die so angesprochene Frau wird versuchen, ihn so schnell wie möglich los zu werden. Was die Menschen machen, die SEXY wirken, ist genau das Gegenteil… Sie beginnen mutig, ja fast ein bisschen dreist. Aber danach schrauben sie zurück, und hören öffen zu, was der Andere zu sagen hat. Sie sind direkt mit ihren eigenen Wünschen – aber zeigen dabei immer Respekt vor den Entscheidungen ihres Gegenübers. Ich habe diese hochprofessionelle Grafik gemacht, um den Unterschied zu verdeutlichen: Ein Beispiel für CREEPY: Frau shoppt im Biomarkt. Mann beäugt sie aus der Ferne. Schleicht um die Regale, um näher ranzukommen. Weicht gleichzeitig ihrem Blick aus. Irgendwann, wenn die ”Gelegenheit günstig” ist, spricht er sie unter einem Vorwand an: ”Ist der Salat hier gut?”. Die Frau antwortet höflich. Dann will sie weiter. Der Mann, dem der Salat völlig egal gewesen ist, sieht jetzt seine Chance. Er versucht, ihr ein Gespräch aufzuzwingen. Er stellt ihr Fragen: Wie sie heißt, wo sie wohnt, ob sie öfter hier ist. Die Frau bekommt langsam Panik. Zuerst deutet sie höflich an, dass sie weiter muss. Irgendwann wird sie...

Niemand schuldet dir etwas

Ich poste den folgenden Artikel hier, weil ich finde, dass er eine wertvolle Einsicht enthält. Eine Einsicht, die dir viele unnötige Sorgen im Leben ersparen kann. Der Artikel stammt aus der Feder des amerikanischen Autors, Investors und Präsidentschaftskandidaten Harry Browne. Er schrieb ihn im Jahr 1966, gewidmet seiner damals 9-jährigen Tochter. Ein Geschenk für meine Tochter von Harry Browne, 25. Dezember 1966 Es ist Weihnachten, und wie jedes Jahr fällt es mir schwer, zu entscheiden, was ich dir schenken soll. Ich weiß, dass dir vieles gefallen würden – Bücher, Spiele, Kleidung. Aber ich bin sehr egoistisch. Ich möchte dir etwas geben, das mehr als nur ein paar Monate oder Jahre bei dir bleiben wird. Ich möchte dir ein Geschenk machen, das dich jedes Jahr zu Weihnachten an mich erinnert. Wenn ich dir nur eine Sache geben könnte, dann würde ich mir wünschen, dass es eine einfache Wahrheit ist, für die ich viele Jahre gebraucht habe, um sie zu entdecken. Wenn du sie jetzt lernst, dann kann sie dein Leben auf hunderte von Arten bereichern. Und sie kann dich vor Problemen bewahren, die anderen Menschen viel Schmerz und Leid verursacht haben, weil sie diese Wahrheit nie entdeckt haben. Diese Wahrheit ist einfach diese: Niemand schuldet dir etwas. Wie kann so eine einfache Aussage wichtig sein? Es mag nicht so scheinen, aber diese eine Sache zu verstehen kann dein ganzes Leben befreien. Niemand schuldet dir etwas. Das bedeutet, dass niemand sonst für dich lebt, mein Kind. Denn niemand ist du. Jeder Mensch lebt für sich selbst; sein eigenes Glück ist alles, was er jemals persönlich fühlen kann. Wenn du erkennst, dass...

Macht Dauerpornogucken zum Außenseiter?

In gebückter Haltung sitzt der junge Mann an seinem Schreibtisch. Auf dem Bildschirm sieht er dabei zu, wie eine schöne Frau sich mit einem anderen Kerl vergnügt. Aber er schaut nicht auf den Kerl. Er schaut auf die Frau. Und all die aufregenden, kribbelnden, warmen Gefühle, die ihm dabei durch den Körper gehen – die verbindet er mit ihr. Sie da oben auf dem strahlenden Computerschirm. Die Geberin schöner Gefühle. Und er hier unten in gebückter Haltung. Der Abhängige. Der Junkie. Wer masturbiert, verliert Es ist schon komisch: Je mehr jemand Sexualität im Privaten erlebt, umso mehr scheint er nachher der Außenseiter zu sein, wenn’s um Sexualität geht, die man teilt. Ich habe sehr früh schon Schmuddelbildchen und Schmuddelfilmchen im Internet entdeckt. Ich denke, von meinen Mitschülern muss ich der Erste gewesen sein, der Internet hatte. Und der wusste, was es da alles zu holen gibt. Das war 1996. Wir sprechen von verpixelten Bildchen. Von schmutzigem Filesharing in Chats. Von Videos mit fünf Sekunden Laufzeit, briefmarkengroß – und die trotzdem 40 Minuten zum Laden brauchen. All dieser Vorsprung hat mir nichts genützt, scheint es. Ich war unter den Ersten, die Lust im Privaten entdeckt haben. Aber ich war gleichzeitig unter den Letzten, als es darum ging, diese Lust mit Frauen zu teilen. Ich war 25, als ich das erste Mal eine Frau geküsst habe. Zu der Zeit hatte ich schon seit über zehn Jahren „dauerpornogeguckt“. Hat das eine mit dem anderen zu tun? Ich denke ja. Wenn du’s schon immer auf Video gesehen hast, dann hast du hohe Erwartungen. Du bist nicht mehr unbedarft. Du hast ein Bild davon, wie...

Wo ist dein Wille zur Macht?

Hätte nicht jeder gern mehr Selbstbewusstsein im Leben? Mehr Motivation? Mehr Bestätigung? Der Philosoph Friedrich Nietzsche hatte einen Namen für dieses natürliche Bedürfnis nach Einfluss: Er nannte es den „Wille zur Macht“. Ich muss zugeben, dass ich mit Nietzsche bis jetzt wenig anfangen konnte. Aber ich habe jetzt einige Bücher von ihm gelesen. Und, ganz gleich was Andere darin lesen: Ich habe jedenfalls bei ihm einige überraschende Antworten gefunden. Antworten, die wahrscheinlich auch mit deinem Leben zu tun haben. Nietzsche spricht vom „Wille zur Macht“, und für ihn ist das das Zeichen des Lebendigseins überhaupt. Er meint damit nicht, dass du andere Menschen dominieren willst. Das ist nicht die Art von „Macht“, von der er spricht. Es geht nicht darum, der nächste Führer zu sein. Im Gegenteil: Wer Macht über andere Menschen haben will, der ist, laut Nietzsche, auch bloß ein Schaf, wenn auch mit dicken Hörnern. Ob du oben in der Hierarchie stehst oder unten – du bist trotzdem nur ein Teil der Herde. Du bist Teil von etwas, aber du bist nichts Ganzes. Ein gezähmtes Menschlein bist du nur, ein kastrierter Hund. Und das macht dir zu schaffen. Es macht dir zu schaffen, weil da immer noch etwas ist in dir, das Leben möchte. Brav folgst du den anderen Schafen. Gibst dir alle Mühe, Dinge „richtig“ zu machen, Lob zu bekommen von anderen, und ein paar Groschen zugeworfen zu bekommen, die dir Bestätigung dafür sein sollen, dass du „gut genug“ bist, und dass andere dich schätzen. Aber springst du morgens aus dem Bett für so ein Leben? Fühlst du dich lebendig damit? Der einzige Weg, wie viele Menschen...

Die Hackfresse

Leserfrage von Daniel: Ich mache die Erfahrung, dass schöne Frauen meist mit eiskaltem Blick an einem vorbeigehen. So als wollten sie sagen, „F*ck dich, mich kriegst du nicht“. Wie soll da jemals etwas laufen? Hi Daniel, deine Beobachtung ist richtig — ich glaube, sie ist bloß nicht vollständig. Frauen ziehen, wie meine Freundin es nennt, „die Hackfresse“ in der Öffentlichkeit, weil sie gelernt haben, dass Männer sich sonst eingeladen zum Ansprechen eingeladen fühlen und es dann meist peinlich endet. Schöne Frauen haben gelernt, dass Männer nicht mit ihnen umgehen können. Dass Männer versuchen werden, irgendwie in Kontakt zu kommen. Und dann IHR die ganze Verantwortung aufschieben werden! Das heißt, wenn eine schöne Frau mit einem Lächeln durch die Straße geht, dann wird sie von irgendeinem Spongo angelabert, der sich dann an sie klammert und sie nicht mehr in Ruhe lässt. Aber hier kommt die wichtige Unterscheidung: Unangenehm ist das für sie nicht etwa deshalb, weil ein Mann sie anspricht. Sondern unangenehm ist die Art und Weise, WIE die meisten Männer das tun. Dass sie klammern. Dass sie drängen. Dass sie sich überheblich geben, nach dem Motto, „Hey Kleine“. Oder dass sie zu Stalkern werden, die nie richtig rausrücken damit, was sie eigentlich wollen, aber die sie trotzdem verfolgen, erst körperlich, und später per SMS und mit Anrufen. Das ist die Art von Verhalten, das Frauen abwehren wollen. Eine Frau hat in den ersten Jahren ihrer Jugend gelernt, dass Begegnungen mit 90% der „freilaufenden Männer“ da draußen jedesmal so enden, dass die Frau es hinterher bereut. Dass sie am Ende die Dumme ist. Deshalb vermeidet sie inzwischen diese Situationen. Und...